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Genitalverstümmelung: Wenige Hilfsangebote für Betroffene

Mit der zunehmenden Einwanderung steigt in Deutschland die Zahl von Frauen mit Genitalverstümmelung. Hilfsangebote gibt es bundesweit nur wenige. Isabel Runge von der Uniklinik Freiburg ist eine der seltenen Spezialistinnen.

Betroffene leiden stark nach einer Genitalverstümmelung. Foto: Adobe Stock / Riccardo Niels Mayer
Betroffene leiden stark nach einer Genitalverstümmelung. Foto: Adobe Stock / Riccardo Niels Mayer

Drei Schreibtische, ein Bett und eine Kaffeemaschine. Isabel Runge sitzt in ihrem Bereitschaftszimmer der Klinik für Frauenheilkunde am Uniklinikum Freiburg. Auf ihrem Computerbildschirm ist eine Fachpräsentation mit Abbildungen weiblicher Geschlechtsorgane zu sehen, die sie hoch konzentriert durchklickt.

Die 37-Jährige ist Gynäkologin und landesweit eine der wenigen Expertinnen rund um das Thema weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation/Cutting, kurz FGM/C). Runge leitet nicht nur die medizinische Sprechstunde der „Zentralen Anlaufstelle FGM/C Baden-Württemberg“, seit einigen Jahren schult sie auch Mediziner.

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