Nicht nur zu Halloween: Mit Tonbandgerät, Nachtsichtkamera und Bewegungssensoren suchen sie Burgen und sogenannte Lost Places in ganz Europa auf: Das „Ghosthunter Explorer-Team“ aus Singen versucht die Existenz übernatürlicher Phänomene zu beweisen.
Michael Böhm und seine Teamkameradin Peps auf der Suche nach dem Paranormalen. Foto: GET / Michael Böhm
Das Bild ist grün und verwackelt. In dem Video ist ein düsterer Raum zu sehen, in dem rätselhafte Geräte verteilt sind. Mehrere Personen sitzen schweigend um diese Apparate herum, sie warten. Dann durchbricht einer der Anwesenden die Stille: „Wenn jemand in unseren Reihen ist, melden Sie sich doch bitte.“ Die Frage ist unerwartet höflich formuliert, so wie es sich für ein erstes Kennenlernen gehört. Es herrscht wieder Stille, bis ein schriller Piepton die Spannung durchbricht. Eines der Geräte hat angeschlagen. Für die Anwesenden der Beweis: Hier ist eine paranormale Energie im Raum.
Was klingt wie die Szene aus dem weltbekannten Hollywood-Film Ghostbusters, hat sich tatsächlich so ereignet und wurde 2023 in der Burg Hohenzollern in Baden-Württemberg gefilmt. Der Ort hat den Ruf, die Heimat des Geistes der „Weißen Frau“ zu sein. Damit bietet er die perfekte Kulisse für das „Ghosthunter Explorer-Team“, eine Gruppe von mittlerweile drei Hobby-Geisterjägern aus Singen.
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