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Ab ins Zelt: Der erste Camping-Urlaub nach 46 Jahren
Funktioniert das einfache Glück der Anfangstage auch ein halbes Jahrhundert später, unter ähnlichen Bedingungen? Ein Camping-Selbstversuch auf Sylt.
Warum haben in manchen Familien gleich mehrere Kinder Top-Karrieren? Liegt es an der Erziehung, am Elternhaus – oder am Wettbewerb unter Geschwistern? Ein Versuch, die Formel hinter familiärem Erfolg zu entschlüsseln.
Berlin. Drei Schwestern, drei Traumkarrieren: Susan, Anne und Janet Wojcicki. Die Älteste wurde YouTube-CEO, die Mittlere gründete ein Unternehmen für Gentests, die Jüngste ist Professorin für Pädiatrie und Epidemiologie an der University of California, San Francisco. Die drei Schwestern wurden sogar mit jeweils einer eigenen Barbie geehrt – als Role Models für Frauen in MINT-Fächern.
So viel Erfolg in einer Familie – kann das Zufall sein? Diese Frage beschäftigte die „New York Times“-Journalistin Susan Dominus, selbst Mutter von Zwillingssöhnen. Sie befragte fünf weitere Familien mit erfolgreichen Geschwisterkindern, um herauszufinden, welche Prozesse dazu beigetragen haben könnten, dass solche außergewöhnlichen Lebenswege möglich wurden. In ihrem Buch „The Family Dynamic. A Journey into the Mystery of Sibling Success“ (Penguin) porträtiert sie diese Familien.
Wie streng oder locker erzogen die Eltern ihre Kinder? Welchen Einfluss hatten die älteren Geschwister auf die jüngeren? Dominus formuliert keine allgemeingültige Erfolgsformel, vielmehr stellt sie sechs individuelle Familienkonzepte vor. Was diese Familien miteinander verbindet: Neugier und Optimismus der Eltern – und die Fähigkeit, den Kindern Raum zur Entwicklung zu geben, sie in ihrer Autonomie zu bestärken und zugleich die eigene zu bewahren.
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