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Psychologie

Ängste und Panik: Wie Reisen die Seele heilen kann

Daniela Seiberle litt seit ihrer Jugend an Angstzuständen. Ständig fürchtete sie die nächste Panikattacke. Eine Weltreise half der 36-Jährigen aus der Panik-Spirale. Von einer „Selbstkonfrontation auf allen Ebenen“, spricht eine Psychologin.

23.05.2025 09:36
Schilder auf der karibischen Insel St. Maarten: Reisen ist für einige der Weg zum Glück. Foto: Adobe Stock / Reimar
Schilder auf der karibischen Insel St. Maarten: Reisen ist für einige der Weg zum Glück. Foto: Adobe Stock / Reimar

Der Himmel ist strahlend blau, das türkisblaue Meer funkelt am Horizont. Barfuß wirbelt Daniela Seiberle (36) über den weißen Sand. Ihre Lippen bewegen sich still zum spanischen Gesang. Ein muskulöser Mexikaner – ganz cool mit Sonnenbrille – führt sie tanzend durch die rhythmischen Trommelklänge. Die beiden blicken sich tief in die Augen. „Bachata im Paradies“ steht unter Seiberles Instagram-Post, der im Frühjahr 2025 an der Playa Delfines in Cancun (Mexiko) entstanden ist. Seit 2019 zählt Bachata, Tanz- und Musikrichtung, zum immateriellen Kulturerbe der Karibik – „und ungefähr genauso lange bin ich dem lateinamerikanischen Lebensgefühl verfallen“, sagt die 36-Jährige lächelnd im Zoom-Video-Interview.  

Sie schluckt und sagt: „Dass ich mal solche Glücksgefühle spüren könnte, war für mich mehr als zehn Jahre undenkbar!“ Daniela Seiberle ist in Lauchringen aufgewachsen – einem 8000-Seelen-Ort in Südbaden. Etwa 14 Jahre alt war sie, als sie zum ersten Mal eine Panikattacke hatte: Herzrasen, Schweißausbrüche, Atemnot – im schlimmsten Fall bis hin zum Kreislaufkollaps. 

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