Editorial


Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie diese Momente? Eine Geschichte, die Sie in der Zeitung oder auf dem Smartphone gelesen haben, lässt Sie nach der Lektüre nicht mehr los. Das Erzählte überraschte, die Protagonisten waren stark, weil Sie ehrlich mitfühlen konnten, und plötzlich sehen Sie das Thema aus einer neuen Perspektive. Dann ist dem Text etwas Wertvolles gelungen: Er hat Sie inspiriert.

Solche Geschichten wollen wir schreiben. Das ist unser Anspruch, an dem wir unsere Arbeit ausrichten: Deshalb nehmen wir uns Zeit für unsere Recherchen und suchen nach originellen Zugängen, abseits von Tagesaktuellem und Gewöhnlichem. Wir nähern uns Themen ergebnisoffen, ohne schon eine These im Kopf zu haben und uns von einer vorgefertigte Haltung leiten zu lassen.

Unsere Texte sollen Zusammenhänge aufzeigen: Welche Verantwortung trägt zum Beispiel das Gesundheitswesen für den Pflegemangel? Wie wirkt sich das System Spitzenorchester auf die Psyche von Musikerinnen und Musikern aus? Warum kritisierten Impfgegner schon im Deutschen Kaiserreich den Staat – und wo gibt es Parallelen zu heute?

Damit es nicht nur bei der Theorie bleibt, erzählen wir vom Einzelnen und seinen Konflikten: Warum etwa ein Pfleger, der seinen Beruf liebt, ihn trotzdem aufgibt. Wie ein Berufsmusiker sich diskret Hilfe holt, weil er unter dem Druck des Orchesters fast zusammenbricht. Wir suchen nach den besonderen Erzählungen, die nachhallen und legen Wert auf den Einzelnen, denn Menschen interessieren Menschen – und und von ihnen wollen wir erzählen.

Unsere Geschichten können Sie hier auf der Seite lesen – und in großen überregionalen und regionalen Medien. Wir hoffen, Sie neugierig gemacht zu haben. 

Eine gute Lektüre wünscht
Ihr Reporterdesk-Team